YW5PI    2012

 

     
Langsam vergrößert sich der Platz, den wir für Antennen und Zelte benötigen.
 
     
Ramón beschäftigt sich mit einem der Bäume, die weiter unten beschrieben werden.
     
 
     
Unser erster V-Dipol kurz vor dem Aufrichten.
 
         
Einer der Soldaten hilft uns, eine Inverted Vee in einer Palme zu installieren.
 
Wir begannen unsere Funk-Aktivitäten noch am ersten Abend mit teilweise ganz guten Rapporten. Es war in sofern erstaunlich, da wir praktisch aus einem abgeschirmten Funkloch sendeten.
Das machte uns natürlich optimistisch.
 
     
In der ersten Nacht hatten wir sehr starke Regenfälle.
 
Die erste Nacht wurde fatal für Ramón, YV5EED. Beim Roden der Bäume hatte er zu viel Kontakt mit einer giftigen Pflanze mit dem Resultat, dass er extreme Schmerzen in den Augen verspürte und nicht mehr sehen konnte. Auch andere waren betroffen (mich inbegriffen) aber niemand war so schwer wie er.
Der Auslöser waren einige harmlos aussehende Bäume, die unseren Antennen und Zelten weichen mussten.
Laut Wikipedia handelt es sich um eine der giftigsten Pflanzen, die existieren. Die wuchsen nun ausgerechnet auf "unserem" Gelände.

Man sieht dieses Bäumchen auf mehreren Fotos.
Es ist diejenige, mit den grün-gelben Blättern.
Dabei sieht der Baum ganz harmlos aus, hat aber einen seltsamen Geruch.
Der Name der Pflanze ist:

Manchinelbaum

Hippomane mancinella (lat.)

Wenn man Artikel über die Pflanze liest, stehen einem die Haare zu Berge ...

Man sollte jeden physischen Kontakt mit der Pflanze vermeiden, und sich nicht mal in deren Schatten begeben.
Und wir haben gleich mehrere davon umgehackt ... :-)
 
     
 Der 10m Yagi wird zusammengebaut.
Im Hintergrund wird für das Abendessen geangelt.
  Es regnet mal wieder ...
 
 

Antenna construction 

 
 
 
     
Wir benötigen noch viel Platz ...
 
 

 

 
./.
 
 

Tents 

 
Ein Teil unserer Schlafplätze steht schon.
 
     
  Wir benötigen noch viel mehr Antennen. Der Fleißigste war YV5NCZ.  
 
  50 MHz antenna  
Unsere 50 MHz Antenne ...
 
Die von uns gerodete Fläche war kaum ausreichend. Nach der Bereinigung standen uns etwa 300 m² für Zelte und Antennen zur Verfügung. Wenn Wind aufkam, berührten sich die Antennen manchmal gegenseitig was nicht gerade gut für die Transceiver war.
Die unmittelbare Nähe der Antennen zueinander ergaben öfters Emfangsprobleme, auch wenn wir gute Passband-Filter für jedes Band benutzten. Teilweise störten wir uns gegenseitig, was besonders bei schwachen Signalen problematisch wurde.

Wenn man dann später im Cluster liest, dass wir keine Antenne oder keinen Empfänger hätten, so wird man richtig sauer. Solche Kommentare kommen von Amateuren, die bequem zu Hause im Lehnstuhl sitzen und sich nicht vorstellen können, unter welchen Umstünden man teilweise versucht, von einer kleinen Insel aus QRV zu sein.

Ich bin inzwischen auf vielen Inseln gewesen, aber Pato war das Schlimmste.

Niemals werde ich zu der Insel zurückkehren.
 
 

CW 

 
YV5IUA
 
  YV5JF RTTY  
YV5JF / RTTY.
 
   
 
 

SSB 

 
YY6CHE
 
  YV2IF  
 
  CW-operating  
Von hier aus habe ich CW gemacht.
 
  inside  
In unserer Baracke.
 

Part of the crew 

 
 
   
Die Baracke von hinten.
 
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