LOS  ROQUES

Ein Paradies in der Karibik.

YW5LR    2011

IOTA SA-Ø35

 
 

Los Roques

 
Satellitenfoto von "LOS ROQUES"
 
Map of Los Roques
 
Ich hatte immer schon einmal den Wunsch, Los Roques zu besuchen ...

Los Roques ist eine Inselgruppe in der Karibik und gehört zu Venezuela. Sie liegt etwa 140 km nördlich des Festlandes. Die Inselgruppe wurde 1972 zum  Nationalpark erklärt. Mit einer Fläche von 2152 km2 ist es der größte Park dieser Art in Lateinamerika. Von über 100 Inseln und Korallenriffen ist nur die Hauptinsel (Gran Roque) bewohnt.
Im Jahre 1529 wurden die Inseln das erste Mal urkundlich erwähnt. Seit 1589 gehörten die Inseln dann zu der damaligen spanischen Provinz Venezuela.
Die meisten Touristen, die heute Los Roques besuchen, nehmen den Luftweg und mieten dann Boote oder Yachten, um die Inseln kennenzulernen.
Los Roques ist ganz besonders ein Paradies für Taucher und Schnorchler und nimmt weltweit eine der Spitzenstellungen ein.

Ich zitiere eine Werbebroschüre:
Vogelbeobachter kommen im Los Roques Archipel voll auf ihre Kosten. Die enorme Biodiversität des Archipels ist einfach atemberaubend: Neben ungefähr 60 verschiedenen Schwammarten gibt es z. B. 280 Fisch- und rund 80 verschiedene Vogelarten. Seltene Meeresschildkröten legen regelmäßig ihre Eier im Archipel ab und in den Mangroven sind Pelikane zuhause.


Ich möchte allerdings noch erwähnen, dass ein Urlaub auf Los Roques nicht in jedes Budget passt :-(

Unser DX-Club bekam in diesem Jahr eine Einladung der Marine zu einem Besuch der Haupt-Insel Gran Roque. Es ist inzwischen eine Tradition geworden, dass wir in jedem Jahr so eine Einladung im Zusammenhang mit dem Marine-Tag erhalten.

So verließen wir am Abend des 13. Juli den Hafen von La Guaira und warfen die Anker gegen Sonnenaufgang des folgenden Tages vor der Gran Roque. (siehe Karte oben).
Wir stellten schnell fest, dass alle venezolanischen Handys funktionierten. (von allen venezolanischen -Anbietern). Auch schnelles Internet (UMTS)  ist vorhanden. (Mein deutsches Handy funktionierte einwandfrei.)
Wir konnten schon während unseres Aufenthalts aktuelles Bildmaterial auf QRZ.COM laden.
 
 

Gran Roque from above

 
Die Hauptinsel "Gran Roque" von der aus wir aktiv waren. (Foto von Wikipedia)
 
Unser Plan war der, dass wir von 2 Standorten aus aktiv sein würden:
Eine Station war in den Einrichtungen der Marine (QTH 1) direkt am Wasser, wo Strom vorhanden ist, geplant. Die Andere (QTH 2)  auf einem Berg, wo ein ehemaliger Leuchtturm (genauer Name : Faro Holandés [Holländischer Leuchtturm]) steht. Dort oben ist kein Strom vorhanden, und deshalb hatten wir auch Generatoren in unserem Gepäck.
Auf dem Foto oberhalb habe ich die Standorte markiert. Auch der moderne Nachfolger des alten Leuchtturms auf einem Nachbar-Berg, ist am oberen Bildrand zu erkennen

Nachdem wir uns mit der Umgebung vertraut machten, bauten wir die Stationen und Antennen unter glühender Hitze (um die 40° C am QTH 1 auf.
Am 2. Tag begaben sich einige mutige OMs, die körperlich fit sind, auf den steinigen Pfad nach oben zum QTH 2. Mit Transceivern, Antennen, Sprit, Stromgenerator und Verpflegung beladen war es eine große Strapaze bei den hohen Temperaturen die 70m Höhenunterschied zu überwinden.
Dafür sind sie aber mit einem phantastischen Ausblick von oben belohnt worden.
Ich muss gestehen, dass ich nicht auf den Berg gekraxelt bin, und die Fotos mit dem Blick von oben auf den folgenden Seiten sind nicht von mir :-)
 
  QTH 1 & QTH 2   
Unser erster Eindruck von QTH 1 (am Wasser) und QTH 2 (auf dem Berg) nach unserer Ankunft.
 
 

Arrival

 
Gran Roque nach Sonnenaufgang. (im Hintergrund sieht man das Kraftwerk und eine Anlage zur Entsalzung des Meerwassers).
 
 

YV5EED, YV2IF

 
YV5EED und YV2IF.
 
 

Why they are smiling ?

 
Irgendetwas scheint interessant zu sein on :-).
 
 

Part of our luggage

 
Das Verladen unseres Gepäcks auf ein Boot.
 
 

Towards Gran Roque

 
Der weitere Transport nach Gran Roque.
 
  Die Antennen treffen ein ....  
Unsere Antennen treffen ein.
 
 

1st brainstorming :-)

 
Erste Beratungen nach unserer Ankunft,
 

 

 

 

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