Der Felsen ragt etwa 15m aus dem Wasser. Für den Schiffsverkehr ist ein kleines Leuchtfeuer (farallón) am höchsten Punkt installiert.

Vom Festland aus ist Farallón Centinela nicht sichtbar. Aber während unserer Fahrt in Richtung Insel waren jedoch jederzeit die Berggipfel der Küstenkordillere (über 2500m hoch) südlich von uns erkennbar.

Wir kommen langsam näher .....
Ansicht aus Richtung Südost

Langsam wurde der Felsen immer besser sichtbar, und man konnte Einzelheiten erkennen. Der Felsen fällt an seiner Nordseite steil ab, aber in Richtung Süden hat er eine gut bezwingbare Steigung.

  Farallón Centinela aus etwa 500m Entfernung  
Der Felsen aus etwa 500 m Entfernung

Als wir uns nach 3 Stunden Überfahrt unserem Ziel näherten, ließ schon die Brandung an der Ostseite nichts Gutes vermuten. Weiße Gischt entlud sich mit Gewalt in regelmäßigen Abständen an der Felsenwand.

  Ostseite  

Bevölkert ist der Felsen von einer Unzahl von Tölpeln, Fregattvögeln, sowie auch einigen Möwen, denen es aber schlecht zu ergehen scheint. Während unserer Landeversuche konnte ich zweimal beobachten, wie Fregattvögel Möwen im Flug angriffen und die dann verletzt ins Meer fielen. Auf dem Felsen und seitlichen Nischen gibt es eine große Anzahl von Nestern.

Um die Proportionen zu erkennen, möchte ich als Referenz die Höhe des Leuchtfeuers erwähnen: Er hat die stolze Höhe von etwa 5 m :-)

   
 
  Leuchtfeuer  

Aus der Ferne hat man, wie ich schon erwähnte, den Eindruck, daß der Felsen schneebedeckt sei, was natürlich nicht der Fall ist. Es handelt sich um den Vogelmist (Guano), der diese Farbe hat (etwas gelblich). Der Geruch, den wir dort vorfanden, ist gelinde gesagt, ziemlich "streng". 

Je mehr wir uns dem Felsen näherten, um so klarer wurde wurde uns, daß es Probleme geben würde.
An der Seite, von wo aus wir die Landung wagen wollten (und NUR von dort war es überhaupt möglich), stieg und fiel der Wasserpegel in wenigen Sekunden um einige Meter.